FDPWindkraft

Mehr Planwirtschaft bringt die Energiewende nicht weiter

Oliver LuksicFDP-Landeschef Oliver Luksic kritisiert die Strategie der saarländischen Wirtschaftsministerin in der Energiepolitik
04.08.2015

Die saarländische Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD), hat sich für einen "regional ausgewogenen Windkraftausbau" in Deutschland ausgesprochen. Damit meint sie eine Quote. FDP-Landeschef Oliver Luksic stellt klar: "Die Forderung der saarländischen Landesregierung und anderer Bundesländer nach einer festen regionalen Quote für windschwache Bundesländer geht in die völlig falsche Richtung."

"Ein rein subventionsgetriebener Ausbau der Windkraft an windschwachen Standorten macht keinen Sinn", konstatiert der FDP-Landesvorsitzende. Luksic warnt, dass dieser planwirtschaftliche Ansatz die Energiewende noch teurer mache und zu einer "unorganisierten Verspargelung" des Saarlandes statt zu einer sinnvollen Konzentration von Windrädern führe.

"Unter Ausgewogenheit sollte die Landesregierung nicht nur mehr Subventionen nach Himmelsrichtung verstehen, sondern auch den Schutz anderer wichtiger Güter wie Abstand zur Wohnbebauung, Natur- und Landschaftsschutz", fordert Luksic. Für den Freidemokraten ist eindeutig: "Der Ausbau der Windkraft im Land muss verhältnismäßig sein und sich weniger an Subventionen orientieren."

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