17.03.2010FDP-FraktionAufbau Ost

GÜNTHER: Linke will Menschenhandel der SED neu aufleben lassen

BERLIN. Zu den Äußerungen der Linken Sarah Wagenknecht in der morgen erscheinenden Ausgabe des Stern erklärt der Vorsitzende der Ländergruppe Ost und Mitteldeutschland Joachim GÜNTHER:

Es hätte sich zweifelsohne gelohnt, aus der DDR nach der Wende mehr als nur den grünen Pfeil für Rechtsabbieger zu behalten. Die Verkaufspraktiken der DDR-Oberen gehören jedoch nicht dazu. Es ist ungeheuerlich, dass die designierte Vizechefin der Linken, Sarah Wagenknecht, jetzt fordert, Menschen sollten ihre Freiheit, zu ziehen wohin sie wollen, gefälligst wieder teuer erkaufen.

Das hatten wir bereits in den 1970er und 80er Jahren. Politisch Unbequeme wurden so lange gemobbt, bis sie einen Ausreiseantrag stellten. Aus dem Stasi-Knast kamen sie und andere DDR-Müde dann nur heraus, wenn die Bundesrepublik sie mit viel Geld frei kaufte. Ein Bombengeschäft. Zumal die Ausreisenden in der Regel ihr Hab und Gut in der DDR zurücklassen mussten.

Nein, so darf sich kein Staat mehr finanzieren. Jeder Deutsche, der ein Vermögen hat - egal, ob es sich um ein kleines oder großes handelt - hat das schon mehrfach versteuert. Diskussionen, wie die von Sarah Wagenknecht neu entfachte, bringen uns kein Stück weiter. Aber sie zeigen, wohin Deutschland unter Führung der Linken steuern würde - in Unfreiheit und Fremdbestimmung.
234-guenther-menschenhandel_der_sed_0.pdf

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